Kunst im Bau

 „Kunst im Bau“ in der Bodensee-Therme Konstanz

 Auf der riesigen, 78 Meter breiten und annähernd 9 Meter hohen Glasfassade zwischen den beiden Gebäudeflügeln der Therme prangen an der Außenseite drei monumentale, wie von Hand geschriebene Begriffe: muse, emotion, und sinne. Sie weisen schon die Vorbeiflanierenden am Seeuferweg auf die Therme als einen Ort der Entspannung und des seelischen Wohlbefindens hin.

Wer es sich in der erholsamen Wärme des Wassers, bei einer sanften Massage im Quelltopf oder auf den Sprudelliegen im Inneren der Badehalle gut gehen lässt, darf sich durch weitere Begriffe wie vision, balance, federlicht, wärme und sterne zu einer sanften Traumreise in die Welt der Sinne entführen lassen. Die Glaskunst in der Therme stammt von dem international anerkannten Künstler Willi Siber. Er verbindet typografische Elemente mit zarten, blasen- und kreisförmigen Zeichnungen, die Momente des Schwebens, der Balance und der Leichtigkeit bildhaft ausdrücken. In einem aufwändigen Siebdruckverfahren entstanden 70 künstlerisch gestaltete Glaselemente, die untrennbar mit der Architektur verschmolzen sind. Nicht nur durch die Glasgestaltung wird die Therme zu einem besonderen Ort, einem Ort, in dem sich Kunst und Atmosphäre sinnlich durchdringen.

Auch die einzigartigen Lichtelemente vom Künstler Markus Brenner, die an ungewöhnlichen Plätzen angebracht sind, steigern das sinnliche Erlebnis des Badegastes. So verwandeln in den Duschen installierte Lichtkörper Wassertropfen in Millionen kleiner Prismen – und – beim Herunterschreiten der Wendeltreppe zur Badehalle verliert sich der Blick in der blauen Tiefe eines „Lichtbrunnens“.

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