Eingebettet
Die Bodensee-Therme Konstanz
Großzügig ins sanft ansteigende Terrain gebettet, schmiegt sich die Bodensee-Therme Konstanz ans Ufer des Bodensees.
Mit ihren beiden Gebäudeflügeln und der 78 Meter breiten und annähernd 9 Meter hohen Glasfassade öffnet sich der Bau zur weiten Wasserfläche des Bodensees und gibt an klaren Tagen den Blick auf die Gipfel der Voralpen frei. Dabei bilden der Sauna- und Restauranttrakt sowie der Betriebs- und Umkleidetrakt, den teilweise in den Boden eingesenkten „Rücken“ des Bades, während sie mit ihren beiden Flügeln die neue Badelandschaft zu umarmen scheinen.
Besonders der Westflügel weist wie ein gewaltiger „Schiffsbug“ in Richtung See. Das Panorama-Sonnendeck im Obergeschoss des holzverkleideten Flügels mit seiner weißen Reling und dem plankenartigen Bodenbelag unterstreicht den „Schiffscharakter“ des Gebäudetrakts. Die zwischen die beiden seitlichen Flügel gelagerte transparente Glasfront verbindet das Innere der Badehalle mit der umgebenden Landschaft – dem Thermal-Außenbecken, der Liegewiese und der weiten Wasserfläche des Sees mit seinen vielfältigen Licht- und Wetterstimmungen.
Darüber schwebt wie ein Segel das trapezförmige, zu den Rändern sich öffnende Dach, das dem Bau seine besondere Leichtigkeit verleiht.
